Eine Neue Final Cut Pro Version kommt tatsächlich. Final Cut Pro X für 299$ ab Juni 2011

Im Rahmen der NAB wurde beim FCP Supermeet eine “Preview” der neuen Final Cut Pro Version X gezeigt.

Kommentar eines Zuschauers: “FCP X sieht aus wie iMovie auf Steroiden”.

Infos gibt’s hier:

von Scott Simmons, oder von Larry Jordan, oder von Walter BiscardiMike Jonze oder von FreshDV.

Die mobile Sprecherkabine für das schnelle Voice-Over!

barracuda film ist jetzt stolzer Besitzer einer mobilen Sprecherstation!
Das Kernstück besteht aus dem SAMSON G-TRACK , einem professionellem Sprechermikrofon mit direktem USB Anschluß.

Der besondere Gag: Da das SAMSON G-TRACK über einen Kopfhörerausgang sowie einen analogen Line-In verfügt, kann der Sprecher sowohl sich selbst, als auch den Beitrag über Final Cut hören:  Somit beötigt man kein zusätzliches Audiointerface mehr...!

Das Anschließen des SAMSON G-TRACK gestaltet sich recht einfach:

USB Verbindung herstellen,  beim Mac  in den Systemeinstellungen einfach unter "Ton" im Bereich "Eingabe" das USB Gerät auswählen, Final Cut starten und mit der Funktion " Voice over" loslegen.

Plug&Play at it´s best!

Canon EOS 550D Final Cut import via Loggen & Übertragen / Log & Transfer

Leider erkennt das “Canon EOS Movie Plugin-E1” für Final Cut Pro nicht die 550D. Da die 550D, zumindest was die Videofeature angeht, praktisch identisch zur 7D ist (welche unterstützt wird) , kann man das Plugin so modifizieren, so dass man auch Clips der 550D via Log&Transfer (Loggen & Übertragen) importieren kann.

Die zu bearbeitende Datei findet man hier (Snow Leopard):

/Library -> Application Support ->ProApps -> MIO -> RAD -> Plugins -> CanonE1.RADPlug -> Contents -> Resoources -> cameras.plist

Die “cameras.plist” mit einem Texteditor seiner Wahl öffnen und die XML Struktur um folgende Zeilen ergänzen:

<key>550D</key>
<array>
<string>Canon EOS 550D</string>
</array>

Das ganze natürlich vor den letzten schließenden

</dict>
</plist>

Tags einfügen.

Die Datei speichern, FCP neu starten und fertig.

Sollte auch mit anderen EOS Modellen gehen… (ungetestet)

Compressor Aufträge werden nicht mehr bearbeitet / Compressor hängt – Workaround

Mit der aktuellen Compressor-Version 3.5 (Final Cut Studio 3) kann es mitunter vorkommen das das Programm seinen Dienst verweigert. Man kann zwar Aufträge erstellen, Einstellungen ändern und anwenden, aber klickt man auf Senden um den Job bearbeiten zu lassen, hängt der Auftrag in der Warteschlange und nichts passiert. Der Fortschrittsbalken bewegt sich nicht und unter verbleibende Zeit wird nur — – — angezeigt.

Hier ein Workaround der Apples Compressor wieder zum laufen bringt:

- Im Verlaufsfenster alle aktuellen Aufträge abbrechen
- Alle “heutigen” Aufträge dort löschen
- Im Menü unter “Compressor” (links neben “Ablage”) “Bearbeiten im Hintergrund zurücksetzen” auswählen. Im Dialogfeld “Zurücksetzen und Aufträge abrechen” auswählen
- Compressor schließen
- Im Finder Menü “Gehe zu” auswählen (Shortcut: Shift+ Command+G)
- /var/spool/qmaster/ eingeben auf “öffnen” anklicken
- Alle vorhandenen Ordner im nun angezeigten Finder-Fenster löschen
- Papierkorb leeren
- Compressor neu starten
- Im Menü unter “Compressor” (links neben “Ablage”) nochmals “Bearbeiten im Hintergrund zurücksetzen” auswählen. Im Dialogfeld “Zurücksetzen und Aufträge abrechen” auswählen
- Fertig. Jetzt sollte Compressor wieder funktionieren

Danke Severin!

Absurde Fortschrittsbalken


Langsam erreichen wir das Zeitalter in dem es -ganz bestimmt- einen Markt für die psychologische Betreuung von Computerbesitzern geben wird….

Timecode Fenster in FCP

Die Timecode Anzeige in Final Cut Pro ist bekanntlich ziemlich klein geraten. Gerade bei Multi-Kamera Projekten, wo man zwischendurch doch immer mal wieder etwas händisch anhand des TCs anlegen muss, kann man den Cutter beim hospitalistisch anmutenden Vor- und zurück beugen beobachten. Das Kästchen mit dem Timecode ist einfach winzig….Grundsätzlich ist dieses Schreibtisch-Yoga ja besser als nichts! Die meisten Cutter bewegen sich sowieso zu wenig… Nichtsdestotrotz gibt es auch hier Abhilfe. (Alle Cutter mit Physiotherapeutischer Zusatzausbildung: Nicht weiterlesen!- Teufelswerk!)
Ein floating Timecode Window wie man es von Avid kennt gibt es ja leider von Werk aus nicht in Final Cut. Aber auch das kann man nachrüsten!
Bis gerade eben dachte ich das 49$ teure “BigTime” von digital heaven wäre das einzige TC-Window Tool auf dem Markt. Ich hatte mir schon die Demo runtergeladen und war kurz davor es zu kaufen. Doch wie der Zufall so will bin ich (eigentlich wegen seines auch sehr praktischen “simpleBIT-Budget” Tools) auf die Seite von Michael Schmidt gestoßen. Ja und der gute Mann bietet eben auch ein freischwebendes und beliebig skalierbares Timcode Fenster für Final Cut an.
FreeTime” ist allerdings im Gegensatz zu der Software der Briten Freeware! Und funktioniert tadelos. Fein!
Michael Schmidt verlinkt auf seiner Produktseite auch noch auf eine weiteres kostenfreies Timcode Tool. Nämlich das hier von Jason Odell. Im Grunde funktionieren alle drei Lösungen gleich. Der Timecode wird über die MIDI Schnittstelle von Final Cut an die Software geroutet. Alle drei Tools müssen als extra Application zusätzlich zu FCP gestartet werden und händisch in die FCP Konfiguration eingebunden werden. Nur so ist die freischwebende Darstellung realisierbar. Alle funktionieren auch nur wenn das Audio Mixer Fenster geöffnet ist (es kann aber minimiert werden), sonst sendet FCPs MIDI Schnittstelle keinen Timecode raus.
Eine weitere Einschränkung von Final Cuts Architektur ist, dass der TC während des Capturens / Ausspielens auf Band nicht an der MIDI Schnittstelle verfügbar ist. Insofern helfen diese Tools ausschließlich während des Schnittes. Trotzdem: Nice to have.

Final Cut background render / FCP paralell betreiben

Zufällig bin ich beim überfliegen der aktuellen News auf dem Apple Pro Apps Comunity-Portal Final-Cut-Pro.de auf dieses geniale Tool von Andreas Kiel gestoßen. Mit dem Script fcp_dup.app ist es möglich mehrere Instanzen von Final Cut parallel zu betreiben! Bekannt ist dieser Ansatz ja von After Effects mit dem Background Render Script. Zwei FCP Instanzen waren bei meinem Test möglich. Somit eröffnet sich ein ganz neuer Workflow beim Arbeiten mit Final Cut. Während eine FCP eine Sequenz rendert, kann man mit einer weiteren Instanz des Programms weiterarbeiten! Vorsicht ist allerdings beim gleichzeitigen arbeiten an ein und dem selben Projekt über zwei paralell geöffnete FCP Instanzen geboten. Das Problem liegt in der Natur der Sache: Die FCP Instanz die zuerst speichert, malt zuerst! Sprich: Die gespeicherten Änderungen an dem gleichen Projekt, werden erst nach dem erneutem öffnen in der anderen Instanz sichtbar. Insofern eignet sich die zweite Instanz von Final Cut eher dafür, während der Renderei an einem anderem / neuen FCP Projekt zu arbeiten. Dennoch ein “time saver” wenn die Zeit drängt und der nächste Schnitt auf seine Bearbeitung wartet.

fcp_dup.app bekommt man (derzeit) unter http://www.spherico.com/filmtools/fcp_dup/fcp_dup.zip

Doch auch andere Software von spherico.com ist einen Blick wert. Kleine Tools rund um die postproduction auf MACs – teilweise special interest Nischen, aber wie es aussieht immer aus Bedarf, Sinn und Zweck entstanden.

ProRes Codec zum download verfügbar

Apple bietet seinen ProRes Quicktime Codec nun umsonst als einzelnen download an.

Seit Final Cut Version 6 ist er an board. Und ohne Ihn läuft heute eigentlich gar nichts mehr, denn dieser Codec bot ab seinem Erscheinen endlich eine adäquate Datenreduktion bei praktisch keinem sichtbarem Qualitätsverlust. Sowohl SD als auch HD bis 2K, – quasi Losslesss Compression, das Pendant zu Avids DnXHD Codec, aber auch für SD. Auf Final Cut Systemen gab es vor seiner Einführung nur Motion/Foto Jpeg oder uncompressed als sinnvolle Alternative. Natürlich je nachdem was man brauchte. Bis dato brauchte man zwingend Final Cut Studio um ProRes codierte Filme z.B. in Quicktime sehen zu können. Doch jetzt kann sich jeder den ProRes decoder (Quicktime vorausgesetzt) installieren. Sowohl auf MAC als auch völlig neu, Windows! Leider fehlt der encoder… Aber der kommt vielleicht ja auch noch . Irgendwann. Ach, ich glaubs doch nicht…

DVCProHD, MXF und Quicktime

Panasonics DVCProHD ist ein ziemlich charmantes und potentes (Prosumer) Format. Auf jeden Fall um längen besser als Sonys HDV. Leider hat die Verarbeitung auf dem Mac einen kleinen Haken. Mit boardmitteln lassen sich die DVCProHD MXF Dateien, die Bspw. eine HVX200 Kamera auf P2 Speicherkarten schreibt, in FinalCut nur mit der Funktion “Loggen und Transfer” begutachten und anschließend ins Schnittsytem importieren. Die schnelle Ansicht via Quicklook, oder Quicktime Player von der Karte oder Festplatte aus ist nicht möglich, da Apples Quicktime MXF (Material eXchange Format ) von Haus aus nicht kennt.
Doch der Quicktime-Architektur sei-Dank, gibt es jedoch eine Handvoll Möglichkeiten, Quicktime MXF beizubringen.
Durch eine MXF Komponenten für Qicktime lassen sich MXF Files, wie jede andere QT Kompatible Datei auch, in QT öffnen, beschneiden, exportieren e.t.c.. Da MXF aber wiederum verschiedene Codecs beinhalten kann, hat man es mit einer ganzen Reihe von verschiedenen, teilweise auch Herstellerspezifischen (proprietären) Formaten zu tun. Nebenbei hat der MXF Container wiederum auch nochmal seine verschiedene “Normen“… Also quasi ein Sub Container eines Container Fomates…

Global Player in der Broadcastindustrie, wie Avid, Sony, Panasonic oder Apple setzen auf diese neue Technologie, die bei Videodaten auch immer Metadaten wie Timecode, Reelnumber/name e.t.c beinhalten. Übrigens: MXF wurde von der EBU im Jahre 2003 unter der Normbezeichnung SMPTE 377M zertifiziert.

Ganz so einfach ist es also nun doch nicht.. Trotzdem, mein Favorit ist MXF4Mac. Die Hamburger Firma Hamburg Pro Audio entwickelt eine Quicktime Komponente, die eine ganze Reihe von MXF Formaten in Quicktime zu Verfügung stellt. Siehe hier.
Mal sehen was da so noch kommt…

DRM aus itunes einkäufen entfernen..

Neues aus der Rubrick “kleine Helferlein die irgendwie Sinn machen”:
DRM geschützte Musik aus dem Itunes Store lässt sich in Final Cut, Motion, Soundtrack, etc. bekanntermaßen nur über einen Umweg importieren: Man brennt die gekauften Lieder aus Itunes heraus als Audio CD und wandelt diese wieder in ein WAV/AIFF/MP3 um, welches nun keinen Kopierschutz mehr enthält. Das ist insofern ziemlich lässtig, dass man bei einem größeren Projekt eine Unmenge verbrannter CDs mit teilweise nur einem einzigen Song drauf hat, die man nie wieder gebrauchen kann. Ziemliche Verschwendung…

Was man bräuchte wäre also quasi einen virtuellen CD-Brenner.
Und genau den gibt es als “Tune4Mac M4P Converter“, bzw. “Tune4Win M4P Converter“. Die Software installiert im (Mac) System einen als “Tune4Mac Virtual CD-RW” erkannten Brenner, sowie ein kleines Programm welches die Umwandlung ins MP3 Format vornimmt. Nachdem man in itunes den “neuen” Brenner ausgewählt hatt, brennt man wie gewohnt seine DRM geschützte Musik. Anschließend öffnet sich automatisch das encoding tool und spuckt anschließend ein DRM-freies MP3 aus.

Leider unterstützt die Software keine Umwandlung in einen PCM Stream wie WAV oder AIFF (was sie theoretisch bestimmt kann, aber bisher nicht einstellbar ist), denn wer schon einmal versucht hat mit importierten MP3s in Final Cut zu arbeiten, weiß zu welchen mysteriösen Ergebnissen das arbeiten mit nativen MP3s in FCP führen kann.
Merkwürdigerweise scheint das auch so ziemlich das einzige Produkt auf dem Markt zu sein, welches diese Möglichkeit der (laut Hersteller, legalen) DRM entfernung beherrscht.
Der Tune4mac MP4 converter ist leider auch nicht umsonst. Es gibt es zwar eine beschränkte trial Version (Konvertiert nur 3 Minuten), doch als Vollversion kostet das Programm 39,95$ für Mac, bzw. 34,95$ für Windows. Falls jemand eine open source alternative kennt..?


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